Google Street View mutiert zum Spionagetool? Oder ist es einfach nur hilfreich?

Google hat mit seinem Service Street View eine Möglichkeit geschaffen virtuelle Rundgänge auf Google Maps zu machen, interessante Punkte oder Landschaften zu erkunden. Dabei sucht man sich aus der Satellitenkarte eine Position und kann an diesen Punkten hochauflösende 360° Panoramen betrachten und sich innerhalb dieser Bilder wie in einem Videospiel fortbewegen. Das ganze wird in diesem Video in 1 Minute 43 Sekunden erklärt.
Beispiele für die Street View gibt es zum Beispiel über diesen Link - Times Square, New York.
Jetzt zum Kern der Sache. Dieser Service ist wirklich spannend und informativ - doch was ist mit dem Urheberrecht von Bauwerken, dem Persönlichkeitsrecht von aufgenommenen Personen, den Nummernschildern und den dazugehörigen Daten auf Autos oder dem Blick durch geöffnete Gardinen in der Vorstadtsiedlung?
Kritische Stimmen werden hier schon laut - noch einen drauf setzen zwei Mitarbeiter von Google, die eine “neue Suchtechnik patentieren lassen, die Texte in Bildern erkennt.” (via Golem)
Nach dem Patentantrag geht es vor allem darum, Texte auf Straßenschildern oder in Schaufenstern zu erkennen – so wie sie auf den Bildern enthalten sind, die Google im Rahmen des Projekts Street View von amerikanische Großstadtstraßen gemacht hat.
Der Artikel von Golem erklärt näher welchen Inhalt der Patenantrag hat und wie die Funktionen von Street View genau ablaufen. Interessant sind hierbei auch die Kommentare zu diesem Artikel, die sich um die Schlagworte “Paranoia”, “Totalüberwachung” und “Livestreaming via Satellit” ect. drehen.
[via Google Streetview] [via www.golem.de













